Am 21. Januar 2025 traf sich eine Gruppe von über 30 Personen im Pfarreisaal.
Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Sicherheit.
Daniel Meili von der Kantons- und Kriminalpolizei Thurgau führte mit Bildern und Kurzvideos durch das Thema. Sein Ziel war es nicht, Angst zu verbreiten, sondern zu sensibilisieren: „Der Thurgau ist ein sicherer Kanton – erzählen Sie das auch Ihren Kindern und Enkeln!“ Dennoch könne es jeden treffen, und bei Verdacht solle man ohne Zögern die Notrufnummer wählen – rund um die Uhr.
Sicherheitstipps für den Alltag
Ein gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit, sondern Selbstschutz. Herr Meili gab wertvolle Tipps, um Diebstähle zu verhindern:
- Keine grossen Geldbeträge mitführen
- Bankkarten wie Bargeld behandeln
- Handtaschen nicht unbeaufsichtigt im Einkaufswagen lassen
- Wertsachen nicht im Auto liegen lassen
- Wertgegenstände nah am Körper tragen
Während Einbruchdiebstähle rückläufig sind, nehmen Einschleichdiebstähle zu. Oft bleiben Häuser oder Autos unverschlossen – eine Einladung für Diebe, die gezielt nach Gelegenheiten suchen.
Betrugsmaschen erkennen
Auch Trickbetrüger sind kreativ: Falsche Bettler, Handwerker oder sogar vermeintliche Spitex-Mitarbeitende versuchen, sich Zugang zu Wohnungen zu verschaffen. Deshalb gilt: Nur angekündigte oder selbst bestellte Personen ins Haus lassen und bei Unsicherheit telefonisch nachfragen. Ein weiteres Risiko sind manipulierte Anrufe. Betrüger können auf dem Telefondisplay echte Polizei- oder Banknummern vortäuschen. Doch: Die Polizei holt niemals Geld zur sicheren Aufbewahrung ab oder verlangt Bargeld für Bussen!
Wachsam bleiben
Ob falsche Lotteriegewinne, Phishing-Mails oder Schockanrufe – Betrüger nutzen viele Tricks. Deshalb gilt:
- Keine Passwörter oder Vorschüsse am Telefon preisgeben
- Fenster nicht gekippt lassen
- Mit Licht oder Radio Anwesenheit simulieren
- Briefkästen bei Ferienabwesenheit leeren lassen
Ein herzliches Dankeschön an Daniel Meili und Giuseppe Palmisano für diesen aufschlussreichen und praxisnahen Nachmittag!